Some basic questions about sex and gender for progressives

Rebecca Reilly-Cooper

1. Do you believe that being born with the kind of body that has the potential to gestate children – a body with a uterus, ovaries, and a vagina – is of any political significance? Does having that kind of body have any bearing on a person’s likely opportunities and outcomes?

2. Do you believe that people born with those kinds of bodies have historically been subject to any distinct forms of injustice, oppression, exploitation or discrimination? Have they historically been subordinated to the people with penises and testes?

3. Do you believe that people born with those kinds of bodies continue to be subject to any distinct forms of injustice, oppression, exploitation or discrimination?

4. Do you believe that people born with those kinds of bodies often suffer physical and sexual violence, abuse and harassment perpetrated by the people with penises and testes?

5. Do you believe that people…

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Meine Unworte des Jahres: Trans-whatever

Irgendwie lese ich immer noch mehr als ich schreibe. Viel mehr. Verständlich, da ich erstmals seit Jahren Zeit dazu habe.

Jetzt hat sich aber so viel angesammelt, dass ich einfach schreiben muss.

Transgender/-ident/-sexuell

Ich verfolge schon seit Jahren die Entwicklung der transsexuellen Bewegung in den US, teils fasziniert, teils abgestoßen. Seit im letzten Jahr auch die Uni, bei der ich beschäftigt bin, einen Versuch mit genderneutralen Toiletten machte, ist das Thema auch in meiner Realität angekommen.

In früheren Jahren waren Transsexuelle genau das: (meistens) Männer, die sich auf (meistens) übertriebene Weise als Frau darstellten und sich als Transsexuelle, Drag Queens oder Fummeltrinen bezeichneten.Sie waren eine Variante im schwulen Spektrum, ihre Gründe waren vielfältig und sie waren genauso ein Teil der Szene wie Butchlesben.

Das war einmal.

Dieser Tage gibt es ein schier unübersehbares Gewirr von Identitäten. Leute spielen mit Rollen, sind heute ein Mann und morgen eine Frau, und nächste Woche vielleicht agender. Wenn es nur ein Spiel wäre, dann hätte ich vermutlich kein Problem damit. Es ist ihnen aber bitterer Ernst, den sie gegen Menschen mit anderer Meinung, meistens Frauen, mit Hass und Gewaltdrohungen verteidigen.

Ein Mann, der behauptet eine Frau zu sein, IST eine Frau. Punkt. Er kann intakte männliche Genitalien haben, er ist als Mann sozialisiert, und die ganze Art seines Auftretens schreit männliches priviligiertes Selbstverständnis- egal. Er ist eine Frau, und wenn eine Frau sagt, nein, nicht in meiner, der realen Welt, dann ist sie transphob, wünscht dem Mann den Tod und ist generell eine schreckliche Person. Transfrauen (Mann-zu-Trans) verlangen Zugang zu Frauenräumen, zu Gesprächsgruppen, Toiletten, Umkleiden etc. Ich habe keine Lust auf die Gründe für dieses Verhalten einzugehen, das haben andere Frauen ausreichend, und bestimmt viel besser als ich es könnte, getan.

Was mich daran fertig macht sind die Auswirkungen auf Frauen und Mädchen. Ich lebe in der Nähe einer kleinen Großstadt mit Universität. Es gibt weder einen Frauenbuchladen, noch ein Frauencafè. Alle Veranstaltungen und Einrichtungen, die sonst exklusiv für Frauen/Lesben waren, sind heute für Frauen/Trans* oder Lesben/Trans*. Alle.

Warum können Transidente/Transsexuelle nicht ihre eigenen Räume eröffnen? Wer hindert sie, eigene Netzwerke und Bündnisse zu gründen? Genau, niemand. Lesben sind Frauen, also ist es absolut logisch dass sie mit Heteras zusammen agieren. Wir haben eine gemeinsame Geschichte. Völlig unlogisch ist hingegen, dass Frauen, die keine Frauen sein wollen (Transmänner) und Männer, die sich als Frauen ausgeben, sich unter Frauen mischen wollen.

Ich bin das Thema von Herzen leid. Es ist wie ein schlechter Film, eine Dystopie, die irgendwie den Sprung in die Realität geschafft hat. Und damit bin ich beim zweiten Transwort:

Transhumanität

Das ist ein neues Wort in meinem Vokabular, und ich hätte gut darauf verzichten können. Es beschreibt das Bestreben, den Geist (Verstand, Ich) vom Körper zu lösen, in eine Maschine einzuarbeiten, vom Körper unabhängig zu werden.

Kurz, es ist die Fortführung der religiösen Askese, nur ohne Religion.

Schon die Transzendenz der Kirchen erschien mir gefährlich und fragwürdig. Wer Körper und Geist (Seele) als zwei getrennte Wesenheiten betrachtet, der ist nur einen Schritt entfernt von der Bipolarität.

Fragt einen Neurodermitiker, wie weit seine Seele, seine Empfindungen, vom körperlichen Ausdruck entfernt sind. Fragt jemanden mit Reizdarmsyndrom. Fragt euch, ob Menschen mit diesen und ähnlichen Erkrankungen nicht vielleicht diejenigen sind, deren Verbindungen noch einwandfrei funktionieren (vielleicht etwas zu gut).

Der Transhumanismus ist – Überraschung!- eine Domäne der Männer. Sie stellen jede, die gegen ihre Überzeugungen ist, als altmodisch und frömmlerisch dar, am liebsten noch dem NS-Mutterkult anhängend, spätestens DAS ist das Totschlag“argument“.

Sie wollen eine Welt, in der Mütter und Frauen überflüssig sind, außer natürlich für (Cyber-) Sex. Eine Computerwelt, in der perfekte Gehirne eine perfekte Welt steuern. Man könnte das für den trockenen Traum einiger Nerds halten, aber Bücher wie MutterMaschine und Gläserne Gebärmütter wiesen schon vor 30 Jahren auf eine Entwicklung in de Reproduktionsmedizin hin, die leider schon zu Teilen Realität wurde. Transhumanismus ist die traurige Fortführung dieser Realität.

Edit: Diesen Text habe ich vor ziemlich genau einem Jahr begonnen, aber erst jetzt beendet. Er ist leider weiter aktuell.

 

 

 

 

Die bessere Frau?

Nach den Enthüllungen in den US und MeToo trauen sich nun auch hiesige Schauspielerinnen offen zu legen, was ihnen widerfahren ist.

Sie erzählen von einem System, in dem ihr Wille nichts zählt und sie nur Mittel zum Zweck sind- in geringem Grade ihrem eigenen, überwiegend dem der Männer.

Mit Dieter Wedel wird ein egozentrischer, selbstverliebter und überschätzter Mann angeklagt, so dass diese Anklage eigentlich keinEn verwundern sollte. Doch halt, so einfach und logisch ist das nicht.

Erst einmal gilt die Unschuldsvermutung- nicht für das Opfer, dem man sofort üble Nachrede unterstellt, sondern für den Angeklagten. Aber nein, nicht „man“ unterstellt, sondern „frau“, und allen voran Gisela F., Chefapologetin der Vergewaltiger und Manipulatoren. Sie ist sofort auf allen Kanälen präsent, schwafelt von Machtmenschen, die falsch verstanden werden, von enttäuschten Hoffnungen, von Mitläuferinnen.

Durch einen dummen Zufall? wurde nur einen Tag zuvor eine Folge von „Die großen Skandale“ wiederholt, in der es um den Fall Kachelmann ging. Auch dort war sie, vereint mit den Verteidigern des feinen Herren, eifrig bemüht das skandalöse an der Vergewaltigungsanzeige darzustellen. Nur, dass sie natürlich nicht vom eigentlichen Skandal spricht, der Klage gegen das Opfer, vom Skandal, dass eine solche überhaupt zugelassen wurde, dass ein Mann, der keineswegs freigesprochen wurde, sondern dem man das Verbrechen lediglich nicht sicher genug nachweisen konnte, sich als Unschuldslamm generieren darf. Nein, sie spricht von Falschbeschuldigungen, von der zerstörten Reputation des Selbstdarstellers, von der defizitären Frau.

Sie selbst ist natürlich eine gute Frau, besser als diejenigen, die zum Opfer wurden. Sie steht auf der Seite des Rechts (des Stärkeren), sie verteidigt die fälschlich beschuldigten, die unverstandenen Männer. Sie sieht nicht wie sie hinter ihrem Rücken lachen, über sie, die nie „eine von den Jungs“ sein wird, egal wie sehr sie es versucht. Sie sieht nicht dass ihre Biologie nicht austauschbar ist, sich nicht unter Sakkos und männlicher Sprache verbergen lässt.

Sie hält sich für eine bessere Frau, für eine treue Gefährtin des Mannes, ganz nach der Vorstellung des Patriarchats, das für sie natürlich nicht existiert. Ich empfinde Trauer und Wut wenn ich Frauen wie sie sehe, Frauen, die ihr Frau-sein leugnen, die meinen, wenn sie nur laut genug mit den Wölfen heulen werden sie nicht gefressen. Für ihren Körper mag das sogar gelten, aber ihr Ich wurde schon vor langer Zeit verschlungen.

Nazikeule Mutterkult – Wie mit Halbwissen Mütter mundtot gemacht werden und was dagegen hilft

Mehr braucht frau dazu nicht zu sagen, dieser Artikel sollte Pflicht in jedem Geschichts- und WuN-Unterricht werden.

Wahrscheinkontrolle

Eine Mutter muss sich heute entschuldigen, wenn sie ihrem Kind oberste Priorität einräumt. Es wird erwartet, dass sie möglichst vollzeitig berufstätig ist, sich selbst versorgt und dem Kind lediglich sog. „Quality time“ widmet. „Kinder brauchen ihre Mutter“, das ist ein Satz, für den sich jede schämen muss, sie bekommt aus allen Lagern Gegenwind, von Feministinnen, Maskulisten und von der Politik. „Kinder brauchen ihren Vater“ ist dagegen ein Satz, der allgemeine Anerkennung findet, wieder von Feministinnen, Maskulisten und von der Politik. Möglich ist das, weil die 8000 Jahre alte Vater-Ideologie im Patriarchat Konsens ist.
Besonders bizarr wird es, wenn sich ausgerechnet ein Kirchenfürst einmischt und für Mütter Partei ergreift. Der wegen diverser Vergehen aus dem Amt geschiedene Bischof Mixa sagte sinngemäß:

Wer mit staatlicher Förderung Mütter dazu verleitet, ihre Kinder bereits kurz nach der Geburt in staatliche Obhut zu geben, degradiert die Frau zur Gebärmaschine.

Der Satz, der für…

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A moment of honesty from Everydaymisogyny.com

Ich starte neu mit diesen Gedanken über ein erschreckendes Phänomen.

Hypotaxis

TRIGGER WARNING: LONG POST, MIXED METAPHORS

Everydaymisogyny.com is a site I try to avoid/ignore/forget about because its very existence serves to remind me what a pathetic, embarrassing, whiny, narcissistic, useless cock-centric waste of time and thought liberal “feminism” is. In fact, the very bowels of liberal feminism are represented by Everydaymisogyny.com and, frankly, it’s fucking depressing – not just because it’s stupid and worthless, but because it demonstrates how completely lost young women are, how completely void of a political analysis they are, how deeply brainwashed they are by the men at the helm of the gender cult.

Let’s just be honest: feminism is dead. What the dominant culture calls feminism is a zombified version of the actual thing – a word that’s been made palatable for men, that’s been glittered over, the brains sucked out, and sold back to young women in the form of empowerment through fucking for…

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Keine Norm

Heute habe ich mein Kind beim Diabolo spielen beobachtet. Wie konzentriert sie ist. Wie geschickt sie die Hände bewegt. Wenn etwas nicht klappt übt sie weiter, aufgeben gilt nicht. Sie hört aufmerksam zu wenn ihr der Nachbarsjunge etwas erklärt.

Sie soll ADHS haben. Weil Zahlen ihr nichts sagen. Weil sie auf verstörende Ereignisse in ihrem Leben mit Wut und Ablehnung reagiert. Weil ein toter Vogel auf ihrem Weg sie den ganzen Tag beschäftigen kann. Sie denkt dann über den Tod nach und über mögliche Gründe für ihn.

Ich denke, sie passt einfach nicht in die Norm. Und weil die Menschen mit den geregelten Leben und den Versicherungen für alles das nicht verstehen, brauchen sie einen Begriff dafür. Eine Diagnose. Etwas, worauf man mit dem Finger zeigen kann.

Sicher braucht sie Hilfe bei ihrer Dyskalkulie. Die bekommt sie aber nicht, denn sie hat Freunde und ist meistens glücklich. Also kein seelisches Wrack. Das muss ein Kind aber sein, bevor der Staat die Kosten für eine Therapie einer Teilleistungsstörung übernimmt.

Wir haben Freunde, die auf Grund ihres Fachwissens helfen wo sie können. Ich kratze meine bescheidenen Kenntnisse zusammen und ihr Lehrer gibt sich alle Mühe. Vielleicht schaffen wir es. Vielleicht hat der Widerspruch Erfolg und sie bekommt doch noch die Therapie. Vielleicht scheitert aber auch ihre Schullaufbahn, weil sie wieder nicht in die Norm passt. 

Ist das fair? Sollten nicht alle Kinder die besten Chancen haben, egal wie reich oder arm ihre Eltern sind? Anstatt Vergleichstests und Lernstandsermittlungen, sollte nicht jedes Kind die Förderung erhalten die es braucht?

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Frau Holle

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Ihr heiliger Strauch wächst wirklich ÜBERALL. Egal wie widrig die Umstände sind, die Hollermutter schafft es zu wachsen, blühen und fruchten. Ist das nicht ein großartiges Vorbild für uns? Und wenn man ihr genug Zeit und Raum gibt, dann schafft sie es zu so einem imposanten Baum:

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Jetzt aber!

Den Blog gibt es schon etwas länger, ich fand nur nie Zeit mal etwas hineinzuschreiben. Das ändert sich jetzt. Hier werde ich meine „Rants“ veröffentlichen, die Gedanken über Dinge, die mich wütend machen, genauso wie über die wunderbaren Zufälle, die mir begegnen.

Auf geht’s!